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News


LIVE Pressemitteilung
Montag, den 22. Februar 2010 07:27
 

VON: LUDGER SCHMITZ

 

Open Source ist prominent wie nie zuvor auf der CeBIT vertreten

Berlin, 22. 2. 2010. Zahlreiche bekannte deutsche und internationale Open-Source-Anbieter sind auf der CeBIT vertreten. Sie finden sich an prominenter Stelle in Halle 2, direkt am Haupteingang der Messe, und dürfen sich davon viel versprechen.

 

„Der CeBIT-Veranstalter hat ein deutliches Zeichen gesetzt“, kommentiert Elmar Geese, Vorsitzender des LIVE Linux-Verbands. „Die Deutsche Messe AG wertet Open Source auf, indem sie Firmen aus diesem Spektrum in einer so hervorragend gelegenen und publikumsstarken Halle zusammenfasst. Sie bestätigt damit, dass die Verwendung von Open Source in der IT von Unternehmen und Verwaltungen angesagt ist. Und sie honoriert, dass Open-Source-Anbieter zu einem ökonomisch relevanten und technisch belebenden Segment der deutschen IT-Industrie geworden sind.“

 

Beherrscht wird die Halle 2 vom Linux- und Open-Source-Förderer IBM. Nicht weit davon entfernt hat Dell Computers (Stand A26) Gelegenheit, seine mit Linux vorkonfigurierten Systeme vom Notebook bis zum Server vorzustellen. Reichlich vertreten sind in Hannover Firmen, die Mitglieder im Linux-Verband sind: Am Stand des Groupware-Spezialisten Zarafa (B30) findet sich der Mail- und Sicherheitsspezialist Bitbone. Gleich nebenan findet sich der Bremer Business-Linux-Anbieter Univention (B36). Der bringt das Linux-Projekt Debian auf die CeBIT und bietet sieben Partnerunternehmen Gelegenheit zur Präsentation: CAPE IT, DECOIT, Digitech, it25, Linet Services, Open Xchange und pl coteam.

 

Auf Anregung von LinuxHotel und mit dem Medienpartner Radio Tux wird die CeBIT erstmalig ein Experiment nach Open-Source-Art erleben: Univention und das Linux Professionel Institut (D39) stellen ihre Standbühnen zur Verfügung. Allerdings nicht ganz kostenlos. Für die Möglichkeit, einen Vortrag zu halten, müssen Firmen in materieller oder immaterieller Form Open-Source-Projekte unterstützen. Nach zahlreichen Bewerbungen ist das Vortragsprogramm abwechslungsreich gefüllt.

 

Gleich neben LPI stellt sich am Stand der TSB Innovationsagentur Berlin (C36) die Initiative „open source berlin“ vor. Vertreten sind hier die LIVE-Mitglieder LIS Linux Information Systems, Science & Computing, Sernet und Tarent. Die Hersteller wollen in der Hauptstadt Berlin, dort vor allem in der öffentlichen Verwaltung, Open Source besser verankern und haben dazu ihre Kräfte gebündelt.

 

Ein paar Schritte weiter bieten der Open Source Park (D38) und die Open Source Project Lounge (F34) weiteren Firmen und etlichen Community-Projekten Präsentationsmöglichkeiten. Hier unterstützt zum Beispiel die Dortmunder Natural Computing GmbH die OpenOffice.org.

Die Eclipse Foundation ist mit den Mitgliedern Actuate, Bredex, EclipseSource and Sopera vertreten.

 

In dieser Region organisiert der Verlag Linux New Media eine langjährige CeBIT-Institution, das Forum Open Source (F38). Das Vortragsprogramm eröffnet Professor Dirk Riehle, der erste Open-Source-Professor Deutschlands von der Universität Erlangen-Nürnberg, mit der Keynote „Open Source – A New Software Development Career“. Weitere prominente Redner sind Jim Zemlin, Leiter der Linux Foundation, Klaus Knopper, Erfinder der Linux-Distribution Knoppix, und Karsten Gerloff, Präsident der Free Software Foundation Europe (FSFE).

 

Der Linux-Verband sieht der CeBIT sehr optimistisch entgegen. In der prominentesten Ausstellunghalle der CeBIT und neben Branchengrößen wie IBM und Dell platziert, wird das Thema Open Source mehr Publikum finden als jemals zuvor. Die zahlreichen Anbieter, gerade auch aus Kreisen des LIVE, werden mit ihren Produkten unter Beweis stellen, dass Open Source kein Nischenthema, sondern mit flächendeckenden Lösungen im Zentrum der professionellen IT angekommen ist. „Unsere Mitgliedsunternehmen werden die diesjährige CeBIT mit prall gefüllten Auftragsbüchern und vielen interessanten, neuen Kontakten abschließen“, ist sich der LIVE-Vorsitzende Elmar Geese sicher. „Und das läuft wie im letzten Jahr darauf hinaus, dass sie noch mehr Fachkräfte einstellen werden. Open Source ist der Jobmotor in der deutschen IT-Branche.“

 

 

Weitere Informationen:

Elmar.Geese@linux-verband.de

www.linux-verband.de

 

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